Fir d'Kanner
De Max an de Moritz

Nach "De Wëllefchen an den Fiischen" von Dicks legen die Verantwortlichen von MINIMIX, Robi Arend und Heng Kleren, nun ihre zweite CD-Produktion vor, und zwar "De Max an den Moritz", frei nach der berühmten Vorlage von Wilhelm Busch.

"Sou, dat wor déi éicht elo, an déi zweet, déi kënnt gläich no..." Die lustigen Streiche der beiden Lausbuben wurden von Josy Christen aus ihrer ursprünglichen Versform in ein kindergerechtes Hörspiel umgeschrieben und ins Luxemburgische übersetzt, dem es wirklich nicht an Humor und Turbulenz fehlt, denn die beiden treiben argen Schabernack mit der "Tatta Lisa", dem "Schneider Meck", dem "Schoulmeeschter", dem "Monni Charel", dem "Bäcker Tun" und dem "Bauer Schmittchen". Aber auf den Einfallsreichtum der beiden Bösewichte folgt die ewige Lehre, dass man im Leben nichts zu bunt treiben darf. Pädagogen und Kinderpsychologen bestätigen unisono, dass das Hörspiel in unserer hochtechnitisierten Welt immer mehr an Wert gewinnt, denn es bringt den Kindern Zeit zur inneren Ruhe und die Möglichkeit, der eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen. Flotte, spritzige Dialoge verbunden mit der passenden Geräuschkulisse lassen nämlich jeden die Abenteuer der beiden Schlingel auf lebendige Art miterleben.

Die Qualität dieser neuen luxemburgischen Produktion dürfte nicht zuletzt auf die Musikkompositionen von Roby Arend und Heng Kleren sowie die einmalige Besetzung der Sprechrollen zurückzuführen sein, bürgen doch Namen wie Maggy Molitor, Zoltan Gaetti, Georges Kemp, Emely Cao, Sophie Proost, Françoise Hetto..., um nur diese zu nennen.

Außerdem singt Änder Hirtt den lustigen Song "De Max an de Moritz" von dem natürlich auch eine Karaoke-Version angegliedert ist. Neu bei dieser Produktion dürfte aber sein dass man sich das Bild von Max und Moritz sowie den kompletten Text der Geschichte im Word-Format von der CD herausdrucken kann, um die einzelnen Lausbubenstreiche frei in eigener Regie nachzuspielen. Somit werden die jungen Zuhörer in einer weiteren pädagogischen Hinsicht gefordert.

Verantwortlich für die Gestaltung des Covers ist die luxemburgische Malerin Yvette Rischete. Aufgenommen und teschnisch verarbeitet wurde "De Max an den Moritz" in den Henki-Penki-Studios mit DCS Computer (www.dcs.lu) von Heng Kleren und Robi Arend, welche auch für die flotte, fetzige, musikalische Untermalung zeichnen.

Die 40-minütige Minimix-Produktion (15 €) kann mittels Bestellformular weiter links bestellt werden. Außerdem liegt sie in den üblichen Plattenläden auf.